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Zimmerer in Sachsen

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Arbeitsmaterialien eines Zimmerers

Ein Ergebnis und ein Arbeitsmaterial des Zimmerers werden beschrieben durch Sprüche wie „Da hat der Zimmermann das Loch gelassen“, um jemanden rauszuschmeißen, in dem man ihm die Tür zeigt, und „Die Axt im Haus erspart den Zimmermann“. Wobei letzterer Spruch vermutlich nicht allzu wörtlich genommen werden sollte. Denn allein mit einer Axt oder einem Beil ist es in Anbetracht der Vielfältigkeit des Aufgabenbereiches eines Zimmerers ganz sicher nicht getan.

Der Hammer ist das wichtigste Werkzeug vom Zimmermann.

Davon abgesehen ist das Querbeil bzw. die Dexel eines der wichtigsten Werkzeuge der Zimmerer. Damit wird ständig gearbeitet; beispielsweise an Zapfen, Verkämmungen und bei groben Hobelarbeiten. Allerdings benutzen Zimmerer natürlich auch tatsächliche Hobel, meist einen Handhobel. Außerdem benutzt der Zimmerer Beitel und Klopfholz bzw. Zimmermannsknüpfel, eine Kettenstemme zum Hobeln, eine Spann- oder Gestellsäge und eine Stoßaxt, die für grobe Arbeiten, wie das Abtrennen oder Putzen von Holzstücken, benötigt wird.

An stationären Maschinen benötigt der Zimmerer eine Abbundmaschine, Abrichthobelmaschine, Bandsäge, Dickenhobelmaschine, Formatsäge, Fräsmaschine und einen Langbandschleifer sowie eine Ständerbohrmaschine. Als Handmaschinen werden vom Zimmerer Bandschleifer, Bohrmaschine, Handkreissäge, Kervenfräse und Kettensäge benötigt.

Das vermutlich bekannteste Werkzeug des Zimmerers ist jedoch der Latthammer. Die Seite um Nägel einzuschlagen nennt sich Bahn und ist gerippt, um das Abrutschen des Hammers beim Einschlagen zu verhindern. Die Spitze des Hammers wird Finne oder Pinne genannt. Wenn dieses Ende des Latthammers in Holz geschlagen wird, dann muss vom Zimmerer sehr schweres Material umgesetzt werden, was mit den Händen nicht allzu gut zu bewegen ist oder um zu gewährleisten, dass der Zimmerer trotz des Holztransportes eine Hand frei hat, um sich zum Beispiel festzuhalten.

Zudem verfügt der Latthammer über einen Nagelheber, mit dem man genau das tun kann, was der Name schon sagt. Der Hammerkopf ist mit einem Magneten ausgestattet, um auch an recht unzugänglichen Stellen einen Nagel einhändig einschlagen zu können. Mit zusätzlichem Einsatz von Alphawinkel, Lot, Reißboden, Schlagschnur (ein Hilfsmittel, um lange gerade Linien zu erzeugen), Werkbank (auch Hobelbank), Winkeleisen, Zimmermannsbleistift und Zimmermannsknoten (zum Hochziehen von langen Gegenständen, wie Hölzern und Brettern) kann dann eigentlich gar nichts mehr schief gehen. Es sei denn, das Holz geht aus ... und kommt nicht wieder.